Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Wetterfühligkeit ist keine Erfindung

wetterfühligkeit

Wetterfühligkeit, von vielen wird dieses Phänomen das sich durch unspezifische Symptome bemerkbar macht nur müde belächelt.

Doch Wetterfühligkeit ist keine Erfindung von Personen die vielleicht nach Mitleid heischen. Die Wetterfühligkeit die wissenschaftlich als Meteoropathie oder Meteorotropismus bezeichnet wird, ist tatsächlich existent. Nicht jeder ist von diesem Phänomen betroffen, doch es gibt einige Menschen die auf einen Wetterwechsel empfindlicher reagieren als andere – hier spricht man dann von Wetterfühligkeit.

Zwar passt sich der Körper jedes Menschen auf bestimmte Wetterlagen an, doch dies geschieht in der Regel völlig unbemerkt von den meisten Menschen.

Gereiztheit, Müdigkeit und Schlaflosigkeit können Anzeichen für eine Wetterfühligkeit sein
Die Symptome können von Mensch zu Mensch variieren. Mancher fühlt sich schlapp, müde oder hat schlechte Laune. Kündig sich zum Beispiel Föhn an, dabei handelt es sich um einen warmen Fallwind aus den Alpen, soll die Stimmung beispielsweise eher gereizter sein.

Bei manchen Betroffenen äußert sich die Wetterfühligkeit so, dass bestehende Krankheiten beziehungsweise deren Symptome, sich verschlimmern. Dies kann zum Beispiel bei Menschen die unter Migräne oder Rheuma leiden der Fall sein.

Je nachdem wie schnell der Wetterwechsel von statten geht, sind auch die Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt. Das bedeutet je stärker und schneller sich der Wetterwechsel vollzieht umso heftiger ist auch der Einfluss auf die empfindliche Person.

Menschen mit Atemwegs- und Gelenkerkrankungen leiden oft an Wetterfühligkeit
Asthmatiker und Rheumatiker leiden häufig unter Wetterfühligkeit. In der Regel verschlimmern sich die Symptome hier, wenn das Wetter schlechter wird und die Temperaturen sinken.

Prinzipiell lässt sich sagen das Tiefdruckgebiete ich sowieso eher negativ auf den Körper auswirken. Anders hingegen wenn ein stabiles Hoch grade am Zug ist, denn dieses hebt oft bei vielen Menschen die Stimmung. Doch nicht hat schönes Wetter nur positive Auswirkungen. Große Hitze im Sommer ist für Menschen die an Wetterfühligkeit leiden, häufig eine hohe Belastung.

Können Betroffene vorbeugen?

Gesunde Erwachsene sollten zur Abhärtung täglich etwa eine halbe Stunde spazieren gehen und zwar bei jedem Wetter( Sturm und Gewitter ausgenommen). So lernt der menschliche Organismus ganz einfach sich wieder den sich ändernden Temperaturen anzupassen und gegebenenfalls diese auszugleichen. Hilfreich können auch Kneipp Anwendungen und/oder Wechselduschen sein.

Chronisch kranke und ältere Personen sollten vorsichtiger sein und vorab mit dem Arzt Rücksprache halten.

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Diabetes durch Schadstoffe?

Diabetes-Spezialisten erkennen inzwischen an, dass bestimmte Chemikalien und Schwermetalle eine Rolle bei der Entstehung von Diabetes spielen könnten.

In einer Studie, die 2011 in der Fachzeitschrift Diabetologia erschien, beschreiben die Autoren, wie Umweltschadstoffe die Insulin-bildenden Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse schädigen: Bisphenol A (BPA), PCBs, Dioxin, bestimmte Pestizide, Arsen, Schwermetalle und weitere Substanzen können die Funktionsweise der Beta-Zellen beeinflussen, deren Fähigkeit, Insulin zu produzieren behindern und eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung von Typ-2-Diabetes spielen.

Laut einer spanischen Studie erwies sich BPA als möglicher Einflussfaktor auf den Glukosestoffwechsel. Schwedische Wissenschaftler haben Blutproben auf den Gehalt von Phtalaten (vermutlich hormonell aktive Stoffe) überprüft.

Sie stellten fest, dass die Wahrscheinlichkeit, Typ-2-Diabetes zu entwickeln, bei den Spendern mit hohem Anteil von Phtalaten im Blut doppelt so hoch war.

Der jüngste Forschungsreport der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt auf, dass die chemischen „Dickmacher“, die in Tierversuchen als Auslöser von Fettleibigkeit identifiziert wurden, mit einer veränderten Glukosetoleranz einhergehen und die Insulinresistenz verringern – beides Anzeichen von Diabetes.

Diabetes breitet sich in Europa wie eine Epidemie aus. Die Zahl neuer Krankheitsfälle hat sich in den vergangenen 15 Jahren verdoppelt und wird vermutlich jährlich um 1% steigen. Die Krankheitsraten variieren dabei stark: in Island ist jeder 65. in der Altersgruppe der 20 bis 79-Jährigen betroffen, in Deutschland und Zypern jede/r Zwoelfte.

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Blumen für ein positives Umfeld

Wer kennt nicht die Lehre nach Feng Shui und andere Wege sein Haus, oder die Wohnung einzurichten. Feng Shui sagt, dass nur lebendige Blumen Mitbringsel auch zu einem positiven Umfeld führen.

Schnittblumen sind für diese Lehre tote Blumen. Wenn man also ein Blumengesteck haben möchte, dann sollte man die Blumen entweder in einem Körbchen voll Erde zu einem Gesteck zusammen fügen, oder aber in Mose gesteckt, dieses kann sehr viel Wasser speichern.

Andere Menschen glauben nicht an solche Lehren und empfinden auch einen Strauß Blumen als Auffrischung des eigenen Umfeldes. Das zeigt wieder einmal dass das Empfinden eine subjektive Sache ist und jeder für sich individuell herausfinden muss, was man mag und sucht.

Blumen verhelfen gerade durch ihre frischen Farben zu einem positiven Umfeld, jedoch braucht man nicht Feng Shui dazu um zu wissen, dass man vertrocknete oder verblühte Blumen aus dem Zimmer entfernen sollte. Denn wenn man sich genau beobachtet, tun einem genau diese Blüten nicht gut.

Gerade für Frauen sind Blumen etwas sehr schönes, oft symbolisieren die Blumen eine Art der Unschuldigkeit und des Friedens.

Daher bringen Blumen auch so viele Glücksgefühle in Frauen hoch, wenn sie diese geschenkt bekommen, dann kann das Umfeld in diesem Moment gar nicht positiver sein. Jeder hat jedoch seinen eigenen und völlig privaten Grund, warum Blumen das eigene Umfeld sehr positiv beeinflussen.

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Was tun gegen Achselschweiß?

Ein leidiges Thema – Was tun gegen Achselschweiß?

Jeder Mensch schwitzt unter den Achseln, das ist ganz normal. Allerdings leiden manche Menschen unter einer übermäßigen Schweißproduktion, dann wird aus dem Ärgernis Achselschweiß ein großes Problem.

An besonders heißen Sommertagen leiden auch normal veranlagte Menschen oft unter der vermehrten Schweißbildung. Was tun gegen Achselschweiß?

Der Kampf gegen Achselschweiß beginnt mit einer guten Körperhygiene. Regelmäßige Duschen oder das Waschen der Achseln verhindern, dass sich Schweiß zersetzende Bakterien im Übermaß vermehren und unangenehmen Körpergeruch verursachen.

Gute Deos vermindern die Schweißproduktion. Allerdings wirken nicht alle Deos bei jedem Menschen gleich. Welche Produkte wirken und gut verträglich sind, muss jeder Betroffene für sich selbst testen. In Apotheken sind deutlich stärker schweißhemmende Deoprodukte erhältlich. Die Achselbehaarung sollte konsequent entfernt werden. Durch Schweiß und Deo angegriffene Behaarung verströmt dauerhaft einen unangenehmen Geruch.

Die Schweißproduktion natürlich hemmen

Auch bewährte Hausmittel können helfen und was tun gegen Achselschweiß. Salbei ist eine Heilpflanze, die nicht nur gegen Halsschmerzen hilft oder den Magen beruhigt. Auch bei übermäßiger Schweißbildung kann Salbei hilfreich sein.

Mit einem selbst hergestellten Salbeisud können die Achselhöhlen nach der Reinigung morgens und abends abgetupft werden. Für den Sud werden zwei Tl. getrockneter Salbei mit kochendem Wasser übergossen. Nach 10 Minuten Ziehzeit wird der Sud abgeseiht.

Eichenrinde kann ebenfalls hilfreich sein. Für den Eichenrindensud werden 300 g Eichenrinde in einem Liter kaltem Wasser aufgesetzt und zum Kochen gebracht. Nach einer halben Stunde Kochzeit wird der Sud abgegossen. Er hält sich eine Woche im Kühlschrank. Mit diesem Sud werden die Achseln zweimal täglich abgerieben.

Auch der regelmäßige Genuss von Kräutertee kann helfen. Für 100 g Teemischung werden 50g Salbei, 40 g Spitzwegerich und 10 g Wermut benötigt. Zur Zubereitung einer Tasse wird ein Teelöffel der Mischung mit kochendem Wasser übergossen und 10 Minuten ziehen gelassen. Es sollen drei Tassen am Tag getrunken werden.

In der Apotheke sind Salbeidragees erhältlich, die über den Tag verteilt eingenommen werden und die Schweißbildung hemmen können.

In schweren Fällen muss der Arzt aufgesucht werden

Wenn alle frei erhältlichen Mittel versagen und der Leidensdruck hoch ist, ist ein Arztbesuch angeraten. Es gibt verschreibungspflichtige Medikamente, die die Schweißproduktion einschränken. Allerdings haben diese Mittel oft starke Nebenwirkungen.

Der Arzt kann auch eine Leitungswasser-Iontophorese verordnen, das erfordert aber einen hohen täglichen Zeitaufwand.
Auch Behandlungen mit Botox oder das Absaugen der Schweißdrüsen sind möglich. Hierzu sollte immer eine ausführliche ärztliche Beratung stattfinden.

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Helfen Medikamente gegen Allergien?

Wenn die Pollen fliegen haben es Allergiker schwer. Anti-Allergie-Medikamente, sogenannte Antihistaminika sollen Allergikern helfen, die Wohnung wieder ohne Tempobox und rot angeschwollenen Augen verlassen zu können. Doch die Symptome sind nicht bei jedem gleich und die Auswahl an Medikamenten ist groß.

Wie funktioniert ein Antihistaminikum?

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems, die typischen Symptome wie Niesen, gerötete, geschwollene Augen oder Juckreiz werden durch den körpereigenen Botenstoff Histamin verursacht. Antihistaminika blockieren die Histamin-Rezeptoren und schwächen die Wirkung des Botenstoffs – oder heben sie gar auf. Zu den bekanntesten Nebenwirkungen steht die sedierende Wirkung, die sich bei den derzeit erhältlichen Präparaten allerdings verbessert hat.

Das Mittel der Wahl

Das wohl bekannteste und am meisten verbreitete Präparat ist wohl Cetirizin. Auch ich nutze Cetirizin, bilde mir aber immer noch ein, sehr müde davon zu werden. Ein guter Tipp ist es, dass Medikament kurz vor dem Schlafengehen einzunehmen – da kommt die (eigentlich ja nicht mehr vorhandene) sedierende Wirkung doch gerade richtig.

Da ich gerade noch einen Rest Rupafin (Rupatadin) aufbrauche, meine ich bemerkt zu haben, dass Cetirizin bei mir besser wirkt, es kann aber auch nur Einbildung sein.

Fazit

Antihistaminika helfen in der Pollenzeit besser zurecht zu kommen. Unterstützend dazu gibt es allerdings noch einige Allergie Tricks um die Pollenbelastung zu senken, die man unbedingt beachten sollte. In Kurzform: Nicht im Keller einsperren, aber auch nicht mit nassen Haaren durch die Wiese radeln.

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Rissige Hände im Winter

Der Sommer liegt hinter uns und der Winter mit seinen tollen Wintersportmöglichkeiten vor uns. Jede Jahreszeit hat ihren Reiz, ist aber auch eine neue Herausforderung an unsere Haut. Der Winter mit seiner trockenen kalten Luft führt oft zu lästigem Juckreiz.

Ideal ist ein Wert von 40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit. Doch diese lässt sich im Innenraum im Winter nur mit dem Betreiben von Luftbefeuchtern erzielen, im Außenbereich müssen wir hinnehmen, dass mit zunehmender Kälte die Luftfeuchtigkeit sinkt.

Die richtige Creme Schützt die Haut

Die Haut wird durch die abnehmende Feuchtigkeit nicht mehr ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt. Die Haut selbst stellt sogar ab 8 Grad Celsius die Produktion von Talg ein und wir nehmen ein unangenehmes Hautjucken wahr.

Hinter diesem Juckreiz verbirgt sich trockene Haut die im fortgeschrittenem Stadium sogar zu Hautrissen führen kann. Um dies zu verhindern, kann man einige Maßnahmen treffen, um die haut vor der Austrocknung zu schützen. So ist es zum Beispiel sinnvoll, nach dem Duschen bereits mit Cremes zu arbeiten, die die gereizte und trockene Haut behandeln.

Eine reichhaltige Creme mit geringeren Wasseranteilen, ist hierbei besonders zu empfehlen. Zwar fehlt der Haut Feuchtigkeit, doch auf was es eigentlich ankommt ist eine ausreichende Fettung. Handcreme gibt es viele, doch die meisten sind für trockene, rissige Haut ungeeignet, da ihr Feuchtigkeitsanteil zu hoch ist.

Nicht so bei den Produkten von Neutrogena. Die Handcremes von Neutrogena sind in parfümierten und unparfümierten Versionen erhältlich und besonders hautverträglich. Ein besonderer Vorteil dieser Creme ist es, dass Sie einen Film auf der Haut bildet, der schnell einzieht.

Die „Norwegische Formel“ mit der sie beschrieben wird, macht sie tatsächlich besonders wintertauglich, denn ihre Wirkung hält besonders lange an. Die Palette der Cremes von Neutrogena reicht von der einfachen Händecreme bis hin zu einem Körperbalsam, der darauf ausgerichtet ist, schuppige und rissige Haut zu glätten. Wer unter rissiger und trockener Haut im Winter leidet, sollte daher zu einer fettenden Creme greifen.

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Kürbis – gut für die Gesundheit

Kürbis, gesund

Halloween naht und man sieht ihn wieder, auch in Lübecker Gärten und Wohnungen – den Kürbis. Dabei ist er nicht nur dekorativ, sondern auch gut für die Gesundheit.

Gesundheitscheck Kürbis:

Ein Kürbis ist das perfekte Gemüse für den Herbst. Es befriedigt dieses süße Verlangen, aber hat auch unglaublich wenig Kalorien und Fett. Kürbis ist ein vielseitiges Nahrungsprodukt mit vielen positiven Eigenschaften.

Hier sind einige gesundheitliche Vorteile des Kürbis:

-Kürbis enthält Beta-Carotin, einem Antioxidans, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Es stärkt das Immunsystem und repariert Schäden an Zellen.

Eine Tasse Kürbissuppe mit Zimt bestreut ist ein köstlicher und gesunder Snack mit weniger als 50 Kalorien!

-Eine reiche Quelle von Vitamin C und Kalium. Dies senkt den Blutdruck und beugt Herzerkrankungen vor.

– Kürbiskerne können Prostatavergrößerung verhindern.

Kürbisse sind gut für die Augen. Sie helfen, die Bildung von Katarakten zu verhindern und Muskeldegeneration zu reduzieren.

-Sie sind eine gute Quelle für Eisen, Zink und Ballaststoffe, Nährstoffe, die uns oft in unserer Ernährung fehlen.

Kürbiskerne sind reich an Protein.

-Die Samen enthalten Magnesium, Eisen, Kupfer, Mangan, Zink und Phosphor.

-Das Samenöl hat eine Reihe von Vorteilen. Es enthält essentielle Fettsäuren, einschließlich der pflanzlichen Säure Phytosterole, die Cholesterin senkt. Die essentiellen Fettsäuren enthalten Vitamin E, erhalten gesunde Blutgefäße, Nerven und sind gut für Gewebe und Haut.

Kürbis kann zu allen Arten von Gerichten wie: Eintöpfe, Desserts, (aber verwenden Sie zuckerfreie und fettarme Zutaten!) Suppen, Brot, Kuchen, allein, oder als eine Beigabe zubereitet werden. Essen Sie Kürbiskerne roh, so sind sie am gesündesten, durch Rösten wird der Nährstoffgehalt verringert.

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Lübeck – Stadt der Apotheken

Apotheke Lübeck

Lübeck hat knapp 215.000 Einwohner und ungefähr 65 Apotheken – also eine Apotheke auf ca. 3000 Einwohner.

Damit sind die Lübecker Bürger überdurchschnittlich gut mit Apotheken und damit Medikamenten, welche die Gesundheit unterstützen, bestens versorgt, die bundesdurchschnittliche Apothekendichte liegt bei knapp 50 für 200.000 Einwohner.

EU-weit liegt Lübeck entgegen dem Trend ebenfalls über dem Durchschnitt, der 62 Apotheken auf 200.000 Einwohner beträgt.

Apotheken-sterben in Deutschland?

Der Trend scheint jedenfalls in diese Richtung zu gehen. 2016 schlossen bundesweit immerhin insgesamt 226 Apotheken ihre Türen. Vor allem auf dem Land wird die Lage langsam bedenklich.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen wächst die Bevölkerung, Apotheken „wachsen“ nicht im gleichen Maße mit. Zum anderen haben sehr viele Apotheken Probleme Nachfolger zu finden.

Ein weiteres Problem dürfte die steigende Beliebtheit von Online-Apotheken sein. Diese locken mit Sonderangeboten und diskretem Versand. Selbst ältere Bürger nutzen daher vermehrt die Online-Bestellung ihrer Medikamente – auf Kosten der Beratung.

Aus unserer Sicht geht damit aber noch viel mehr verloren. Apotheken haben ihren eigenen „Charme“, nicht selten gibt es noch einen netten Plausch mit den Mitarbeiter/innen der Apotheke.

Offensichtlich lieben die Lübecker ihre Apotheken weiterhin – hoffen wir, das es so bleibt!

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Apfelessig- das wertvolle Hausmittel

Apfelessig

Es muss nicht immer gleich der Arzt oder die Apotheke sein – es gibt überaus wertvolle Hausmittel. Dazu gehört auch Apfelessig.

Achten Sie beim Einkauf aber unbedingt darauf , dass der Apfelessig aus biologischem Anbau stammt. Damit ist gewährleistet das Schadstoffrisiko sehr gering zu halten und kaufen Sie nur naturtrüben Essig, denn der Mineralstoffgehalt ist wesentlich höher.

Seit Jahrhunderten ist Apfelessig bekannt als wirksames Naturheilmittel für die Gesundheit, der Wert wurde jedoch erst vor nicht allzu lange wiedererkannt, welche vorbeugende und heilende Wirkung er auf Gesundheit, Wohlbefinden und Schönheit ausübt.

Ärzte wendeten Essig schon in der Antike zur Heilung von Wunden, Insektenstichen und Schlangenbissen an, die römischen Legionäre stellten daraus mit Wasser gemischt einen Vorreiter des heute beliebten Energy-Drinks her und meisterten damit die kraftraubenden Feldzüge.

Zur Förderung der Verdauung und zu Desinfektionszwecken diente er früher als Hausmittel. Seither beschäftigt sich auch die Alternativmedizin mit Apfelessig und selbst anerkannte Wissenschaftler empfehlen ihn.

Apfelessig hilft bei folgenden Beschwerden:

Gelenkschmerzen
Halsentzündungen
Hautekzemen
Insektenstichen
Müdigkeit
Muskelschwäche
Sportverletzungen
Übergewicht
Verdauungsstörungen
Zahnfleischentzündungen

Anwendung:

Der Apfelessig kann ich den unterschiedlichsten Speisen eingebracht werden, er kann aber auch Teelöffel weise eingenommen werden oder mit Mineralwasser zu einem Durstlöscher gemischt werden.

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Medizinische Fusspflege – Podologie

Medizinische Fusspflege

Podologie – medizinische Fusspflege in Lübeck

Unsere Füße werden oft stiefmütterlich behandelt. Dabei legen sie im Laufe ihres Lebens viele Kilometer zurück, wenn Sie einen Spaziergang durch die Lübecker Innenstadt hinter sich haben, wissen Sie was wir meinen.. Oft genug sind unsere Füße dabei auch noch eingezwängt in falsches Schuhwerk. Verformungen, Druckstellen, eingewachsene Fußnägel, Blasen und Schmerzen können die unangenehmen Folgen sein und die Gesundheit beeinträchtigen.

Auch ein strenger Fußgeruch oder ein langwieriger Pilzbefall der Nägel und der Füße kann auftreten.
Leider werden unsere Füße oft erst richtig beachtet, wenn es schon zu Fußbeschwerden gekommen ist. Dann kann jeder Schritt zu einer echten Qual werden. Langfristig können solche Beschwerden auch zu langwierigen gesundheitlichen Problemen führen.

Spätestens jetzt sollte man eine Fachkraft für medizinische Fußpflege (Podologie) aufsuchen. Die medizinische Fußpflege ist nicht zu verwechseln mit der kosmetischen Fußpflege.

Kosmetische Fusspflege

Eine kosmetische Fußpflege, auch Pediküre genannt, wird in vielen Kosmetikstudios angeboten. Sie ist jedoch auf eine pflegerische und dekorative Anwendung beschränkt. Zur kosmetischen Fußpflege gehen wir gerne, wenn wir uns nach einem langen Tag mit einer wohltuenden Massage verwöhnen lassen wollen oder uns in den Sommermonaten einen fachgerecht aufgetragenen Nagellack wünschen. Auch das Kürzen und Feilen der Nägel gehört in den Bereich der kosmetischen Fußpflege.

Kosmetische Fußpflege oder medizinische Fußpflege, worin besteht eigentlich der Unterschied?

Kosmetische Fußpflege

Hierbei stehen folgende Behandlungen und Tätigkeiten im Vordergrund:

  • Fußbäder
  • Kürzen und Reinigen der Zehennägel
  • Abtragung der Hornhaut
  • Unblutiges Entfernen von Hühneraugen
  • die dekorative Pflege und Kosmetikbehandlungen, zum Beispiel Nagellack auftragen
  • Fußmassagen
  • Beratung bei der Auswahl und Anwendung von Pflegemitteln

Preise für kosmetische Fußpflege:

Für eine Behandlung zahlt man im Schnitt zwischen 15€ und 35€, je nach Aufwand.

Voraussetzung selbständig machen kosmetische Fußpflege

Wer ein kosmetisches Fußpflege-Studio eröffnen möchte, benötigt nur einen Gewerbeschein. Es wird keine besondere Ausbildung verlangt und es erfolgt auch keine Überwachung durch die Behörden (Gesundheitsamt). Der Titel „medizinische Fußpfleger/-in“ darf hier nicht verwendet werden, denn dieser ist dem Podologen (medizinischer Fußpfleger/-in) vorbehalten.

Medizinische Fußpflege / Podologie

Im Gegensatz zu einer kosmetischen Fußpflege, in der es hauptsächlich um Fußästhetik und -hygiene geht, verfügt ein Podologe zusätzlich über ein großes medizinisches Fachwissen. Eine entsprechende Praxis wird aber oft erst aufgesucht, wenn sich schon ernsthafte Fußprobleme eingestellt haben oder der Arzt einen Patienten in eine Praxis überweist.

Medizinischer Fußpfleger/-in (Podologe) darf man sich aber nur nennen, wenn eine Ausbildung mit einer staatlichen Prüfung nachgewiesen werden kann. Diese Ausbildung dauert in der Regel 2 Jahre in Vollzeit.

Im theoretischen Teil der Ausbildung werden u. a. folgende Kenntnisse vermittelt:

Informationen über das Berufsbild Podologie

  • Gesetze
  • Chemie und Physik
  • Grundlagen der Anatomie und der Dermatologie
  • Hygienevorschriften
  • Desinfektion
  • Sterilisation
  • Mikrobiologie
  • Hauterkrankungen
  • Arzneimittellehre
    u. v. m.

Medizinische Fußpfleger mit einer eigenen Praxis arbeiten oft eng mit Ärzten, Krankengymnasten und Orthopäden zusammen und erkennen auch sofort, wenn eine ärztliche Behandlung erforderlich wird. Eine entsprechende Behandlung wird aber auch in Arztpraxen, Krankenhäusern, Sanatorien oder Hotels angeboten.

Folgende Tätigkeiten umschreiben das Berufsbild:

  • eine ausführliche Anamnese
  • die Pflege und Erhaltung des gesunden Fußes
  • die individuelle Beratung des Patienten
  • die Anleitung zur richtigen Pflege der Füße
  • das Erkennen von krankhaften Erkrankungen
  • die Erstellung eines ausführlichen Behandlungsplanes
  • die Entfernung von Hühneraugen
  • die Abtragung von Hornhaut
  • Behandlung von Pilzerkrankungen und Warzen
  • Behandlung veränderter Nägel und Nagelfalzen
  • Behandlung eingewachsener oder eingerollter Nägel
  • Behandlung von verdickten oder rissigen Nägeln
  • die Herstellung von Nagelkorrekturspangen
  • die Herstellung von Nagelprothesen
  • die Herstellung von Orthesen
  • Risiko-Fußbehandlungen, z. B. Neuropathie (Erkrankungen des peripheren Nervensystems), Diabetes, Angiopathie (Gefäßleiden)

Eine medizinische Fußpflege ist oft auch aus medizinischen Gründen notwendig. Entweder als eine reine Vorsorgemaßnahme (z. B. bei Diabetikern) oder weil der Fuß bereits geschädigt ist.

Für bestimmt Personengruppen ist sie besonders geeignet und auch notwendig.

Für Diabetiker – sie leiden häufig unter einem diabetischen Fußsyndrom. Hierbei kann die Haut stark austrocknen. In diesem Zustand ist die Haut viel anfälliger für Verletzungen aller Art. Schon winzige Risse können sich unbemerkt infizieren und schlimme Entzündungen hervorrufen. Zudem nimmt bei Diabetikern die Sehkraft im Laufe der Zeit oft stark ab, sie können die krankhaften Veränderungen am Fuß dann gar nicht mehr sehen.

Menschen mit rheumatischen Erkrankungen oder Durchblutungsstörungen
Menschen, die häufig unter Fußpilz oder unter Nagelpilz leiden
Menschen mit eingewachsenen Nägeln, Warzen oder Hühneraugen.

Wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht, kann der Arzt ein Rezept ausstellen. Die Kosten der medizinischen Fußpflege werden dann von der Krankenkasse übernommen.

Zögern sie auch nicht, in einer Lübecker Apotheke nach Pflegemitteln für Ihre Füße zu fragen. Das Apothekenpersonal ist für Probleme dieser Art geschult und wird Sie mit Sicherheit vourteilungslos und mit Fachwissen beraten.